| Stimmen der DTM-Stars |
![]() Auch zur Saisonhalbzeit behauptet Timo Scheider die
Tabellenführung. Da
s sagten der Deutsche und seine Teamkollegen nach
dem Rennen auf dem Norisring.
Timo
Scheider: "Das war heute wirklich ein sensationelles Rennen, das extrem
spannend war. Es tut mir nur leid, dass ich den Start so versemmelt
habe. Das hat dazu geführt, dass ich den Rest des Rennens extrem hart
attackieren musste. Dank der Rennstrategie, der guten Stopps und dem
schnellen Auto konnte ich zügig wieder aufschließen. Ich habe zusammen
mit ‚Eki‘ Druck auf die beiden führenden Mercedes von Green und
Spengler gemacht. ‚Eki‘ hat wirklich alles gegeben. Ich glaube, seine
Bremsen waren am Ende nicht mehr die Besten. Ihm ist in den letzten
vier, fünf Runden immer wieder ein Rad stehen geblieben. In der letzten
Runde habe ich das ausgenutzt. Danke an ‚Eki‘, dass er so fair gefahren
ist."
Mattias Ekström: "Mein A4 war heute klasse, sodass
ich wieder an der Spitze mitkämpfen konnte. Vom achten Startplatz auf
Rang drei nach vorn zu fahren, war eine tolle Sache. Als es in den
letzten Runden um den Podiumsplatz ging, haben meine Bremsen mich
leider verlassen und Timo (Scheider) konnte vorbeifahren. Schade, denn
einen Pokal hätte ich gerne mitgenommen. In Zandvoort greifen wir
wieder voll an."
Tom Kristensen: "Das ist eines der Rennen, nach
denen man sich wirklich über eine Kugel Eis freut! Das Auto war
exzellent, der Start ebenfalls. Anfangs war ich in bestimmten
Abschnitten schneller als Mercedes, doch an diesen Stellen konnte ich
die Autos vor mir nicht unter Druck setzen. Ich saß in einem Sandwich
mit Mattias (Ekström) hinter mir und wollte meine Bremsen schonen. Die
Bremsen überhitzten etwas und ich ebenso, denn ich bekam einen Krampf.
Ich hatte wohl nicht genug getrunken. Diese Faktoren arbeiteten gegen
mich im Rennen. So wurden meine Rundenzeiten schlechter und ich fiel
etwas zurück. Aber das Ergebnis für das Team ist gut. Wir haben unser
Konto wieder etwas aufgestockt."
Martin Tomczyk: "Der Start war ganz gut, denn ich
gewann eine Position. Ab der ersten Runde hatte ich Probleme mit dem
Gaspedal, das etwas hakte. Es wurde immer schlimmer. Deshalb habe ich
mich mehrfach verbremst. Zum Schluss in Richtung Schöller-S ist es
vollständig hängen geblieben." |

